Article Meilener Anzeiger: Genetic tests for familial cancer

Denise Beck - September 20, 2025

Breast cancer is the most common cancer in women. In 2024, 6617 new cases were diagnosed in Switzerland. This corresponds to around 130 cases per 100,000 women - or around 65 cases in the district of Meilen.

The development of breast cancer is favored by various factors, which are divided into controllable and non-controllable risks. The factors that cannot be influenced include age, a family history, genetic predispositions and hormonal influences - such as early menstruation or a late menopause. Influenceable risk factors mainly relate to lifestyle: diet, alcohol consumption, smoking, lack of exercise and obesity.


Genetic causes are rare

Only around 5 to 10 percent of all breast cancers are hereditary. Mutations in the BRCA1 and BRCA2 genes are the most common, but changes in other genes can also play a role. In the Meilen district, around 60 to 120 women are affected by BRCA1/BRCA2 mutations.


Who should get tested?

Genetic counseling is particularly useful for women with a family history - i.e. if close relatives such as a mother, sister or aunt have breast or ovarian cancer or a genetic mutation is already known. There are constellations in which a genetic background is more likely, for example: - Disease before the age of 40 - Certain types of breast cancer - Bilateral breast cancer - Breast cancer in a man in the family - Occurrence of ovarian cancer This list is not exhaustive - there are other criteria that may speak in favor of genetic clarification.


What does a positive test result mean?

Individually tailored measures can be planned for the person affected, such as close monitoring, lifestyle adjustments or preventive surgery, in order to significantly reduce the risk. Genetic tests for familial breast and ovarian cancer offer the opportunity to better understand the personal risk and to take targeted preventative measures. Anyone who wants to find out more about their individual risk should take advantage of genetic counseling - it can save lives

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Auch Veränderungen der Brust, Beschwerden beim Wasserlassen, Fragen zu den Wechseljahren oder eine familiäre Belastung mit Brust- oder Eierstockkrebs können wichtig sein. Sie entscheiden selbst, was Sie ansprechen möchten. Gerade bei sehr privaten oder belastenden Erfahrungen braucht es Zeit, Klarheit und einen geschützten Rahmen. Sie dürfen jederzeit sagen, wenn Ihnen eine Frage zu persönlich ist oder Sie eine Untersuchung nicht möchten. Medizinische Vorsorge ist nur dann gut, wenn sie fachlich sinnvoll ist und sich für Sie respektvoll anfühlt. Nach dem Gespräch folgt je nach Anlass eine körperliche Untersuchung. Dafür können Sie sich in Ruhe umziehen. Ein Tuch oder ein langer Rock kann helfen, wenn Ihnen mehr Bedeckung Sicherheit gibt. Fragen Sie gern vorab, welche Schritte geplant sind und warum. Die Untersuchung der äusseren und inneren Geschlechtsorgane Zunächst wird häufig die äussere Genitalregion beurteilt. Dabei achtet die Ärztin oder der Arzt etwa auf Hautveränderungen, Entzündungszeichen, kleine Verletzungen oder Auffälligkeiten, die Juckreiz, Brennen oder Schmerzen erklären könnten. Für die Untersuchung der Scheide und des Muttermunds kann ein Spekulum verwendet werden. Dieses Instrument hält die Scheidenwände vorsichtig auseinander, damit der Muttermund sichtbar wird. Es kann sich ungewohnt anfühlen, sollte aber nicht stark schmerzen. Sagen Sie sofort Bescheid, wenn Druck, Schmerzen oder Angst auftreten. Oft helfen eine andere Grösse des Spekulums, eine langsamere Untersuchung, eine andere Position oder eine Unterbrechung. Bei einer Tastuntersuchung werden Gebärmutter und Eierstöcke über die Scheide und gleichzeitig über die Bauchdecke beurteilt. So lassen sich zum Beispiel Druckschmerzen, eine vergrösserte Gebärmutter oder grössere Zysten manchmal erkennen. Diese Untersuchung ist nicht in jeder Lebensphase und nicht bei jedem Termin notwendig. Bei Jugendlichen oder Menschen ohne vaginale Beschwerden steht häufig zunächst das Gespräch im Vordergrund; eine innere Untersuchung erfolgt nur bei medizinischem Grund und mit Zustimmung. Abstrich: Wann Pap- und HPV-Test sinnvoll sind Ein Abstrich vom Muttermund dient der Früherkennung von Zellveränderungen, aus denen sich unbehandelt über viele Jahre Gebärmutterhalskrebs entwickeln kann. Beim Pap-Test werden Zellen untersucht. Ein HPV-Test prüft auf bestimmte humane Papillomviren, die für die meisten Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind. Ob und in welchem Abstand ein Test empfohlen wird, hängt von Alter, früheren Befunden, Impfstatus, individuellen Risiken und den geltenden Empfehlungen ab. Ein Abstrich gehört deshalb nicht automatisch zu jeder Vorsorge. Ein auffälliges Resultat bedeutet zudem nicht automatisch Krebs. Häufig handelt es sich um vorübergehende Veränderungen, die kontrolliert oder gezielt abgeklärt werden. Wenn ein Abstrich geplant ist, kann es hilfreich sein, den Termin nicht gerade während einer stärkeren Menstruationsblutung zu vereinbaren. Bei akuten Beschwerden hat die Untersuchung natürlich trotzdem Vorrang. Brustvorsorge: aufmerksam untersuchen, gezielt abklären Die Brust wird im Gespräch und bei Bedarf durch Abtasten beurteilt. Die Ärztin oder der Arzt achtet auf Knoten, Verhärtungen, Haut- oder Brustwarzenveränderungen sowie auffällige Lymphknoten. Sie selbst kennen Ihre Brust am besten: Eine neu tastbare Veränderung, ein Einziehen der Haut oder Brustwarze, blutiges Sekret oder eine anhaltende einseitige Veränderung sollten zeitnah ärztlich abgeklärt werden. Nicht jede Veränderung ist bösartig. Hormonelle Schwankungen, Zysten oder gutartige Knoten sind häufig. Ob zusätzlich ein Ultraschall, eine Mammografie oder eine weiterführende Untersuchung nötig ist, richtet sich nach dem Befund, dem Alter, der Brustdichte und dem persönlichen Risiko. Bei einer familiären Häufung von Brust- oder Eierstockkrebs kann eine genetische Beratung sinnvoll sein. Ultraschall und Labor: nicht Routine um der Routine willen Ein vaginaler Ultraschall kann Gebärmutter, Gebärmutterschleimhaut und Eierstöcke sehr genau darstellen. Er ist besonders hilfreich bei Schmerzen, starken oder unregelmässigen Blutungen, einem auffälligen Tastbefund, Myome, Endometriose oder Zysten sowie bei Fragen rund um Kinderwunsch und Wechseljahre. Als pauschale Untersuchung bei jeder beschwerdefreien Vorsorge ist er jedoch nicht immer erforderlich. Dasselbe gilt für Bluttests und Abstriche auf sexuell übertragbare Infektionen. Ein Test auf Chlamydien, Gonorrhö, HIV oder andere Infektionen kann sehr sinnvoll sein - etwa bei Beschwerden, einem neuen Sexualkontakt, ungeschütztem Verkehr oder einer Schwangerschaft. Welche Untersuchung passt, wird am besten vertraulich und ohne Wertung besprochen. Wie oft ist gynäkologische Vorsorge empfehlenswert? 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